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Workshop mit Judith Hopf Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung bei Erich Pick, galerie@hfbk-hamburg.de
Fr/Sa 18.5./19.5.2007, Beginn Freitag 12 h
Galerie der HFBK, Raum 214
In Anlehnung an Hannah Arendts gestellter Frage „Was macht man, wenn man etwas macht?“ soll das Verhältnis von Kunst und Politik diskutiert werden. Damit wird eine aktuelle Tendenz aufgegriffen, Politik und Kunst wieder stärker miteinander verbunden zu sehen. Der zweitägige Workshop wird vor allem die Möglichkeit bieten, eigene und andere Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Judith Hopf wird ebenfalls Arbeiten präsentieren.
Diese Veranstaltung versteht sich als Beifügung zu der an der HFBK stattfindenden Tagung ‚Politische Ästhetik’ und zum Seminar ‚Kunst und Politik’ von Yilmaz Dziewior. Daneben steht er im Zusammenhang mit der in der Galerie der HFBK stattfinden Ausstellung ‚Politische Ereignisse’.
Ein Besuch anderer Veranstaltungen zu diesem Thema ist aber nicht Vorraussetzung für diesen Workshop.
Zu Judith Hopf
Judith Hopf beschäftigt sich in ihrer Kunst mit Geschichten und Ästhetiken, die der alltagskulturellen Sphäre zugewandt sind. Sie verwendet dabei Ausdrucksformen wie Performance, Video, Skulptur und grafische Arbeiten. Die Wahl des Mediums ist jedoch nicht so entscheidend, wie das leidenschaftliche Interesse an dem Kraftfeld zwischen Politik, Kunst und Theorie, welches als Referenzrahmen für viele ihrer Projekte gelten kann. Daneben gibt es ein verlässlich auftauchendes paradoxes Panoptikum der Selbstinszenierung wie auch ein Bekenntnis zu einer bunten, glamourösen Pop-Poesie. Viele ihrer Arbeiten hat Judith Hopf gemeinsam mit befreundeten KünstlerInnen und TheoretikerInnen entwickelt. Auf der Basis von kritischen Alltagsbeobachtungen, einem gesellschaftspolitischen Unbehagen und der Adaption verschiedener Geschichten, literarischer oder filmischer Vorlagen sind eine Reihe von Co-Produktionen entstanden. Hopf war Gastdozentin an der Merz Akademie Stuttgart sowie Gastprofessorin an der Kunsthochschule, Berlin-Weissensee. Sie lebt und arbeitet in Berlin. (Quelle: Wiener Secession)
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Ausstellung mit Gunnar Fleischer, Christine Klein, Burk Koller, Julian Rohrhuber, Frank Wörler
30.05-06.06.2007
Eröffnung 30.5.2007, 17 h
Künstlergespräch 6.6.2007, 17 h
begleitend zur Tagung Ästhetik und Politik, konzipiert von Michaela Ott
Im Rahmen der Ausstellung zum Thema ‚Politische Ereignisse’ werden Positionen und Arbeiten vorgestellt, die auf unterschiedlichste Weise gesellschaftliche Bezüge knüpfen sowie sich mit den Rahmenbedingungen der Kunstproduktion auseinandersetzen. Dabei werden ästhetische Praxen von Demonstrationen, die Zirkulation und Mediatisierung von Bildern oder die koloniale Geste von Straßenschildern im öffentlichen Raum befragt. Weitere Arbeiten thematisieren die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Kunstproduktion in Zusammenhang mit ökonomischen Verhältnissen an der Kunsthochschule und aktualisieren damit Formen der Institutional Critique und der Kontextkunst.
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Vortrag von Zefrey Throwel (San Francisco) und Tracy Timmins (Oakland)
über die Off-Szenen in San Francisco und Oakland sowie über das Projekt 'Neighborhood Public Radio'
30.5.2007, 19 h
HFBK, Lerchenfeld, Raum 214
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